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Lady Lazarus

» Dying is an art like everything else. I do it exceptionally well. «

LADY LAZARUS, ein Theaterstück nach Sylvia Plaths Roman Die Glasglocke

Ein verrückter, schwüler Sommer im Amerika der 50er Jahre. Mittendrin Esther – das Alter Ego der Schriftstellerin Sylvia Plath, die sich 1963 mit nur 30 Jahren das Leben nahm. Esther will ihr Leben nach ihren Vorstellungen leben, der sie umgebenden reaktionären Männerwelt zum Trotz. Angeblich stehen ihr alle Türen offen. Angeblich müsste sie glücklich sein. Aber irgendetwas stimmt nicht mit ihr.

Sylvia Plath ist für die einen feministische Ikone, für die anderen einfach eine Verrückte, für die meisten jedenfalls eine große Dichterin. Die Glasglocke ist Plaths einziger Roman, er erschien nur einen Monat vor ihrem Tod und war eher als trivialer Unterhaltungsroman geplant. Wie auch in dem Gedicht Lady Lazarus ist der Tod im Roman eng an das Motiv der Wiederkehr geknüpft, das Sterben wird dabei zu einer Fähigkeit, die perfekt beherrscht sein will.

In einer vielschichtigen Bühnenfassung zeichnet das Künstlerkollektiv Tod&Teufel das Psychogramm einer ambitionierten jungen Frau, die In einer Welt aus Spiegelbildern ihr eigenes herauszulösen versucht.

HÖRSPIEL

Mit | Erna Becirspahic | Tom Ditz | Amrei Gerdes | Jonas Leander Weidl |

Konzeption | Alisha Frei | Marie Pooth | Makanian Zerefay |

Musik | Milos Ilic |

Bühne & Ausstattung | Caroline Ziegert |

 

Premiere | 22. September 2017 | 20 Uhr |

im | Pepper-Theater | Thomas-Dehler-Straße 12 | 81737 München |

Weitere Vorstellungen | 23. September 2017 |

KRITIK

„Ein Akt der Transformation ist diese Arbeit, ein Loslassen von bekannten Bildern, ein Ausloten unterschiedlicher Vorstellungen, eine szenische Neubelebung und möglicherweise auch ein Verschmelzen weiblicher und männlicher Perspektiven auf das Werk von Sylvia Plath. (…) Den drei Regisseuren ist durchaus bewusst, dass sie die Autorin bei ihrer Arbeit immer mitdenken müssen. Umso wichtiger sei es für die Inszenierung, auch Widersprüche stehen zu lassen und alles Theatralische zu vermeiden. (…) Dialoghaft, monologisierend und in wechselnden Rollen entwerfen die Schauspieler vor dieser Kulisse ein episodisches Schicksalstableau, das in seiner Schnörkellosigkeit mit dem nüchternen Stil von Sylvia Plaths Roman korrespondiert.“  SÜDDEUTSCHE ZEITUNG