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Ein verhängnisvolles Geigensolo

grafik-valentinbeckett-heppel-aktuelles-kleinerKarl Valentin – das Münchner Original – war nicht nur Volkssänger, Komiker, Autor und Filmemacher, sondern einer der größten Theatervirtuosen des deutschsprachigen Raums. Sein dialektischer Humor war Inspiration für Größen wie Brecht und Beckett. Es wäre absurd, die Komik dieses „Neunhundertneunundneunzigsassas“ einfach nur als absurd abzutun. Denn Valentin lässt sich nicht fassen. Er ist die Frage auf all die perfekten Antworten einer unvollständigen Welt.

Im verhängnisvollen Geigensolo ringt ein „violinischer Hungerkünstler“ um seinen Zweig – seinen Erwerbszweig, die Geige. Die will ihm ein erbarmungsloser Gerichtsvollzieher pfänden. Die valentinesken Irrungen und Wirrungen machen die Situation unmöglich und uns staunen über diese aussichtsarme Existenz.

Mit: Peter Blum, Frederic Jost, Milos Ilic, Maximilian Nerb, Nicky Taran

Regie: Makanian Zerefay

Dramaturgie: Marie Pooth

Ausstattung, Maske und Kostüm: Caroline Ziegert

Premiere am 6. Januar 2017 im Valentin/Beckett Double Feature

Weitere Termine: 7. & 15. Januar 2017