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Das letzte Band

von Samuel Beckett

Unbenannt2aFür die Inszenierung von Das letzte Band erhielt das Tod&Teufel Theaterkollektiv den 1. Preis auf dem WortSchau-Festival 2016.

Becketts Krapp findet sich an seinem 69. Geburtstag allein in einem Zimmer mit unzähligen Tonbändern wieder. Er beginnt, ein Band anzuhören, die Stimme darauf erweist sich als seine eigene. Bald wird deutlich, dass es sich um ein Ritual handelt, Krapps ganzes Leben befindet sich auf den Spulen. Doch weder kann er den Erwartungen, die seine früheren Ichs an ihn stellen, gerecht werden, noch kann er den großsprecherischen Ton und die naiven Entschlüsse des jungen Krapp nachvollziehen. Krapp merkt, dass er sich in einer Endlosschleife befindet. Er beginnt, sein letztes Band aufzunehmen.

Makanian Zerefay inszeniert Das letzte Band als anachronistische Diskurs-Performance, die sich mit Perspektiven und Retrospektiven auseinandersetzt. Ausgehend von den existenziellen Fixpunkten Geburt und Tod fragt sie nach dem, was dazwischen liegt.

Inszenierung: Makanian Zerefay und das Tod & Teufel Theater

Mit Peter Blum als Krapp

PREMIERE 21. September 2016 auf dem WortSchau-Festival im PEPPER-Theater

Weitere Termine: 6., 7., 15. Januar 2017 im Valentin/Beckett Double Feature

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Foto: Steffen Rommel

Ermöglicht durch den Kulturator, die Gute-Dinge-Stiftung

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