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  • Teufelskreis 2016/17

  • Teufelskreis 2016/17

    „Das Absurde entsteht aus der Gegenüberstellung des Menschen, der fragt, mit der Welt, die vernunftwidrig schweigt“, sagt Camus. Unsere kommende Spielzeit dreht sich um die Teufelskreise der menschlichen Existenz, um die große Frage nach dem Sinn und um die Komik des Abmühens. Was böte sich da besser an als das Theater des Absurden?

  • Teufelskreis 2016/17

    Das absurde Theater ist nicht unbedingt selbst absurd, vielmehr hält es dem Publikum die Absurdität des Daseins und damit die eigene Absurdität vor. Wolfgang Hildesheimer spricht von einer anregenden Wechselwirkung: „Theater und Publikum erscheinen einander gegenseitig als absurd.“ Dabei wird stets auch die Sprache als Kommunikationsmittel auf die Probe gestellt und nicht selten als unzulänglich und formelhaft entlarvt.

  • Teufelskreis 2016/17

    Beim Stichwort „absurdes Theater“ denkt wohl jeder zuerst an Becketts „Warten auf Godot“ und Beckett darf natürlich auch in unserem Spielplan nicht fehlen, doch nehmen wir uns eines unbekannteren Stücks an: „Das letzte Band“ zeigt die Auseinandersetzung mit einem Leben, das nach Vervollkommnung sucht und stellt die Frage nach dem, was bleibt.

  • Teufelskreis 2016/17

    Da die Absurdität trotz aller Tragik auch immer eine komische Komponente hat, setzen wir mit Karl Valentin einen Fokus auf Wortwitz, Slapstick und menschliches Scheitern. Neben Beckett ist wohl Ionesco einer der größten Meister des Absurden und die Faszination seiner „Nashörner“ ist auch nach über 50 Jahren noch ungebrochen. Was dieses im wahrsten Sinne des Wortes fabelhafte Stück uns heute noch sagen kann, wird in dieser Spielzeit von uns neu ergründet.